Beckstein vs. Zeitner
Auch wenn es nicht direkt um die XBOX 360 geht, finde ich, dass dieser Artikel der “Frankfurter Rundschau” erwähnt werden muss. Es geht wieder einmal um das für uns leidige Thema “Killerspiele”, aber dieses Mal diskutieren der Bayrische Innenminister Günther Beckstein und der Chef von Electronic Arts Deutschland Thomas Zeitner miteinander. Unterschiedlicher könnten die Meinungen der beiden Männer wohl bei dem Thema “Killerspiele” nicht sein.
Hier ein kleiner Auszug:
Beckstein: Die Kriminalstatistik zeigt: Die größte Häufigkeit bei Gewalttaten liegt zwischen 18 und 25 Jahren.
Zeitner: Sollen wir die Spiele erst ab 25 freigeben? Das ist nicht praktikabel. Als 18-Jähriger werden sie zum Bund eingezogen, als Freiwilliger oder Zeitsoldat gehen sie in Auslandseinsätze nach Afghanistan, nach Somalia. Das erwarten wir von den Menschen, aber gleichzeitig sagen wir ihnen: Diese Computerspiele dürft ihr nicht kaufen und spielen. Das passt doch nicht zusammen.
Es ist schon erschreckend, aber schaut es euch selbst an.
Kompletter Artikel: Frankfurter-Rundschau
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Dezember 20th, 2006 at 5:04 pm
Ein Klassiker: Der offensichtlichste Sündenbock wird herbeigezogen, alles andere ausser Acht gelassen. Wie kommt es, dass in Japan extrem brutale Games und auch Filme von Tausenden von Jugendlichen konsumiert werden, gleichzeitig aber die Kriminalstatistik sehr tief ist?
Ausschlaggeben für selten Aussetzer sind immer noch im sozialen Bereich zu suchen. Computerspiele können da nur verstärkend wirken, wie es tausend andere Gründe auch tun: Filme, Gruppendruck, Medien allgemein, usw.