Microsoft bestraft Gamerscore ‘Whores’

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Ja, der GamerScore ist eine feine Sache. So mancher motivationslose Lümmel (da zähle ich mich zum Teil auch dazu), fühlt sich durch die im Prinzip völlig wertlosen Punkte dazu genötigt, ein Game mehr zu spielen, als er es ohne Punke tun würde. Und wie immer gibt es dabei auch ein paar Kandidaten, die massiv über das Ziel hinausschiessen. Ich spreche von den im Gameslang ‘GamerScore Whores’ genannten Damen und Herren, die mit allerlei Tricks möglichst viele Punkte ergattern. Die dazu verwendeten Mittel sind so innovativ wie verschieden: Einige kaufen sich fremdsprachige Versionen von Games, die sie bereits durchhaben, andere erkundigen sich nach den Achievements und spielen nur auf Punkte, wieder andere manipulieren in irgend einer Form das System.
Microsoft jedenfalls hat dem Treiben lange genug zugesehen und greift nun massiv ein. Wie Major Nelson berichtet, hat MS den als Cheatern entlarvten Usern den gesamten GamerScore wieder auf Null gesetzt. Noch schlimmer: Achievements, die man sich ‘erschummelt’ hat, lassen sich gar nicht mehr freischalten. Man muss in Zukunft also auf neue Games setzen, um seinen Score wieder einigermassen Öffentlichkeits-tauglich zu präsentieren. Wohl am Schlimmsten ist jedoch die Demütigung durch die Community, denn die Profile der Bösewichte sind gekennzeichnet; man siehe hier.

Harte aber gerechte Strafe? Sind GamerScore Points tatsächlich so wichtig? Wie erkennt Microsoft die Cheater überhaupt? Fragen über Fragen - die Diskussion sei hiermit eröffnet.


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