Die spinnen, die Briten: Gesundheitswarnungen auf dem Gamecover
Vor ein paar Tagen noch hat die britische Regierung relativiert: Es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die den negativen Einfluss von Games mit hohem Gewaltfaktor auf ihre Nutzer belege. Nun hat es sich der Premier in einer Studie offenbar anders überlegt und verlangt gar Gesundheitswarnungen auf dem Gamecover - ähnlich wie man sie von Zigarettenpackungen her kennt. Darauf soll zu lesen sein, dass die betreffenden Spiele “harm the development of children’s beliefs and value systems and desensitise them to violence”. Auf gut deutsch: Die Games würden die Wertvorstellungen der Kinder verletzen und sie gegenüber Gewalt abstumpfen. Geschrieben hat den Report eine Psychologin und TV Kindererzieherin (wohl so etwas wie die “Nanny” in England). Laut der Times mache sich immer mehr Panik breit, was die unkontrollierte Gewalt in Spielen anbelangt.
Panik: Das ist genau das richtige Wort. Der angebliche Jugendschutz treibt immer komischere Blüten. Wenn ich als Erwachsener Mensch ein Spiel kaufen muss, auf dem man mir mit einer Warnung nicht nur das Cover verschandelt, sondern auch noch Zweifel am Urteilsvermögen unterschieben will, dann ist das nur noch mühsam. Auf JEDEM Game sind mittlerweile die Empfehlungen der USK (bzw. der Pendants aus dem entsprechenden Land) sowie das PEGI Rating zu finden. Offenbar können Eltern heutzutage nicht einmal mehr das kleine bisschen Erziehung übernehmen und ihren Kindern ab und zu Mal auf die Finger schauen, wenn die wieder ein neues Game vom Supermarkt anschleppen. Erziehung liegt nach wie vor in der Verantwortung der Eltern - und mit den sehr, sehr einfachen Hilfsmitteln auf dem Cover sollte nun wirklich jeder zurecht kommen.
Spinnen, Schlangen und Alligatoren in der ‘LEGO Indiana Jones’ Demo



März 31st, 2008 at 2:07 pm
oh man das find ich wirklich peinlich. und die studie die sagt das games nicht agresiv machen hat recht da in meiner stadt sehr viele schläger wohnen und keine von denen spielt konsole oder pc ich find das man an spielen seine wut rauslassen kann