Der artistische Werdegang von Braid
Es fällt einem leicht, sich in der besonderen Welt von Braid zu verlieren. Schwermütige Violon-Klänge und ein bezauberndes Art Design vervollständigen das erfrischende, die Gehirnsynapsen anregendes Gameplay voller logischer Rätsel und Raffinessen. Doch das Xbox Live Arcade Spiel machte einen wandlungsreichen Werdegang durch, bis es zu dem Produkt wurde, wie es heute im vollendeten Gewand glänzend erstrahlt.
Auf Gamasutra.com können wir in einem lesenswerten Artikel hinter die Kulissen blicken und einen wirklich fundierten Eindruck davon bekommen, wie sich Braid im Laufe der Entwicklungszeit vor allem visuell gewandelt hat. Der zu bewundernde Künstler David Hellmann hat sich des entblößten Skeletts von Jonathan Blow angenommen und es in ein schicklicheres Gewand eingekleidet. Immerhin sah das Spiel ursprünglich folgendermaßen aus:
Wer den chamäleonhaften Wandel im Detail überblicken möchte, der kommt nicht darum herum, sich den blendenden Artikel einmal genauer zu Gemüte zu führen. Wie kam es zu den impressionistisch angehauchten Hintergründen, mit dem hinter waberndem Dunst gelegenen Sonnenkörper? Man sieht mal wieder, dass auch das perfekteste ausgeklügelte Gameplay ohne ein brilliant ausgearbeites Art Design ein Glanz vermissen lässt. Erstaunlich wie sich das Spiel zu einem solch homogenen und kohärenten Werk vollendet hat, trotz allen Stückwerks und eines die Geduld übersprapazierenden Geduldpotentials. Viel Spaß beim Lesen.
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