Verspekuliert sich Microsoft mit Xbox Live?

Ich habe jetzt gestern und heute diesen Blog verfolgt und frage mich seit gestern Abend ob daran etwas dran ist. Die einigermaßen mit einigen Folgen behaftete Frage dreht sich darum, ob Microsoft hinsichtlich der Xbox Live-Politik zu einschränkend und limitierend ist und den Fluss von Benutzer generierten Inhalten dadurch merklich abschnürt. Ist Sony in diesen Belangen wirklich freiheitsliebender und spendabler, was den Austausch von individuell von Spielern hergestellten Inhalten angeht? Ist Microsoft zu sehr auf das starre System von Microsoft Points fixiert. Alles muss von offizieller Seite kommen und einen bestimmten Betrag von Geld kosten?

In letzter Zeit hörten wir jedenfalls nicht nur positive Glockenklänge in Verbindung mit Xbox Live. Jonathan Blow äußerte sich äußerst bedeckt zu der Möglichkeit, seinen Nachfolger von Braid wieder für die Microsoft-Plattform Arcade zu veröffentlichen - die Restriktionen und Anforderungen verschlängen einfach zu viel Zeit. Die Spieler von Unreal Tournament 3 bekommen auf der PS3 und dem PC von Spielern generierte Levels, während die Xbox 360-Spieler davon ausgeschlossen bleiben. Auch Team Fortress 2 wird meines Wissens von Valve-Updates auf dem PC über die Maßen verwöhnt, während die Xbox-Version noch im ursprünglichen Leinenhemd daherschreitet (das kann aber mit etwas anderem zusammenhängen, kommt mir nur gerade in den Kopf).

Kann man so weit gehen zu sagen, dass Spore in seiner vollen Funktionsvielfalt der PS3 vorbehalten bleibt? Muss Microsoft die ganze bisher fest umrissene Politik umstürzen, um den freien Verkehr von Dateninhalten zwischen Spielern zu ermöglichen? Updates und Zusatzinhalte die kein Geld kosten?

(via gameplayer.com)


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